Ich bin Gaby Mühleisen

Als Kind lernte ich früh, leise zu werden.

Ich spürte Stimmungen, bevor Worte fielen. Ich merkte, wenn etwas nicht stimmte – lange bevor jemand es benannte.
Und ich lernte, mich anzupassen, zu tragen, auszuhalten.

Was damals wie Überleben wirkte, wurde später mein Schlüssel: hinzuhören, wahrzunehmen und sichtbar zu machen, was im Verborgenen wirkt.

Wo meine Geschichte beginnt

Ich wurde 1961 geboren – als erstes Kind zweier Kriegskinder.
Ihre Lebensgeschichten, Hoffnungen und unerfüllten Sehnsüchte bildeten den Hintergrund meiner Kindheit.

Vieles wurde nicht ausgesprochen.
Und doch war es spürbar.

Dieses stille Erlebte prägt viele meiner Generation bis heute.

Die Generation, die getragen hat

Ich gehöre zu den Menschen, die zwischen 1955 und 1969 geboren wurden. Eine Generation, die früh gelernt hat zu funktionieren, auszuhalten und weiterzugehen.

Nicht aus Schwäche.
Sondern aus Notwendigkeit.

Viele entwickelten Wachsamkeit. Andere Kontrolle. Beides waren Überlebensstrategien.

Und beide wirken bis heute – in Beziehungen, im Beruf, im Selbstbild.

Mein Blick

Ich arbeite nicht therapeutisch. Ich diagnostiziere nicht. Ich bewerte nicht.

Ich benenne.

Denn was benannt wird, verliert seine unsichtbare Macht. Mich interessiert, was unter persönlichen Geschichten liegt: Prägungen, unausgesprochene Loyalitäten, systemische Muster und das stille Erbe unserer Zeit.

Nicht um Schuld zu verteilen. Sondern um Verständnis zu ermöglichen.

Gaby Mühleisen als Kind mit einem Korb in der Hand

Was mich bewegt

Über viele Jahre habe ich beobachtet, zugehört und Zusammenhänge erkannt – in Familien, Beziehungen und gesellschaftlichen Dynamiken.

Ich sehe, wie stark unsere frühen Prägungen unser Leben beeinflussen. Und wie sehr sich Menschen verändern, wenn sie beginnen zu verstehen, was in ihnen wirkt. Benennen schafft Klarheit. Klarheit schafft innere Beweglichkeit.

Warum ich heute darüber spreche

Weil ich glaube, dass viele Menschen meiner Generation spüren:

Etwas stimmt nicht mehr. Und etwas Neues ist noch nicht greifbar. Zwischen dem, was war, und dem, was wird, entsteht ein Raum.

In diesem Raum entsteht Bewusstsein. Und darin liegt Freiheit.

Worum es mir geht

Ich möchte sichtbar machen, was lange keinen Platz hatte.

Nicht laut. Nicht kämpferisch. Sondern klar.

Damit Menschen ihrer eigenen Wahrnehmung wieder trauen, sich selbst nicht länger verlassen müssen, und in Verbindung mit sich und anderen leben können.

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